Hippolyte Le Roy - Denkmal der Gefallener Heist 1914-1918

Heldenplein, Heist

Über das Bild:

Gedenkteken gesneuvelden Heist 1914-1918

Kriegsdenkmal für die Militär- und Zivilopfer (1. Weltkrieg) mit einem Erinnerungsstein für die Militär- und Zivilopfer und einem für die anonymen Opfer des Konzentrationslager von Dachau (beide 2. Weltkrieg).

Auf dem Sockel steht das Bild eines Soldaten in kompletter Ausrüstung, Gewehr in Anschlag, gehockt hinter einer Barrikade von Sandsäckchen unterstützt durch eine primitive Holzkonstruktion. Neben ihm liegt ein getroffener Soldat der die Fahne noch in der Hand geklemmt hat. An der anderen Seite liegt eine Rettungsboje umgeben von einer Girlande von Eichen- und Lorbeerblätter. Das Ganze in weißem Naturstein ausgeführt.

Das Bild bezieht sich auf den Laufgrabenkrieg am Fluss IJzer.

Erworben: 1921

Über den Künstler:

Geboren in Lüttich und verstorben in Gent. Nach seinem Militärdienst startete er sein Studium Bildhauerei an der Akademie von Gent. Hier bekam er Unterricht von Louis-Pierre Van Briesbroeck.

1881 nahm er teil am Preis von Godecharle, jedoch ohne Erfolg. Trotzdem bekam er ein Stipendium für die Jahren 1881-1882 und 1882-1883. 2 Jahre lang reiste er nach und von Paris. Gleichzeitig mit seinem Studium an der École des beaux-Arts arbeitete er in der Werkstatt von Alexander Falguière an die Dekoration der Arc de triomphe de l'Étoille, und nachher studierte er an der Internationalen Akademie von Rom (1886-1892).

Nach seinem Studium bekam er verschiedene Aufträge, auch von Behörden. Seine Arbeit ist stark geprägt von der französischen Kunst und dem Exotischen.

Gedenkteken gesneuvelden Heist 1914-1918Gedenkteken gesneuvelden Heist 1914-1918
1921
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